Aventin Blog: Wissen
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Dienstag, 17. April 2018

Die richtige Stelle Parabel aus Armenien

Die richtige Stelle Parabel aus Armenien:

Parabel aus Armenien - Die richtige Stelle - Ein Mann besaß eine Geige mit nur einer Saite, über die er den Bogen stundenlang führte, den Finger immer auf der gleichen Stelle haltend. Seine Frau ertrug dieses Geräusch sieben Monde lang in der geduldigen Erwartung, dass der Mann entweder vor Langeweile sterben oder ...


Donnerstag, 22. Februar 2018

Mit den Wölfen heulen Weisheit von Johann Peter Hebel

Mit den Wölfen heulen Weisheit von Johann Peter Hebel


: Weisheit von Johann Peter Hebel

- "Man muss mit den Wölfen heulen" so lautet ein bekanntes Sprichwort. Im übertragenem Sinne heißt das aber: hat man es mit unlauteren Menschen zu tun, muss man sich gegen seine eigene Überzeugung verhalten und gegebenenfalls auch handeln. Ist das richtig? -- N E I N --



Donnerstag, 28. Juli 2016

Sprache & Kunst | Der Umgang mit Symbolen und ihre Wirkung


Das Benützen von Symbolen ist eine allgemein menschliche Eigenschaft. So wird in der Kunst und in der Sprache ein System von Symbolen, Ausdrücken oder Beschreibungen verwendet, welches oftmals weit mehr bedeutet, als der erste optische oder akkustische Eindruck vermitteln mag. Symbole sollen eine möglichst große Wirkung auf Menschen ausüben. 

Sprache und Kunst sind allgemeine Bestandteile des menschlichen Miteinanders, eigentlich die höchsten den Menschen als Geschenk verliehenen Mittel einer sehr weit- und tiefgreifenden Verständigung, welche nicht unbedingt an Zeit und Raum gebunden ist, sich aber auch nicht damit begnügt, zu allen Menschen eine Brücke zu schlagen. 

Sprache und Kunst vermögen mittels Symbolen sowohl in die Helligkeit einer übermenschlichen Welt hinauszudringen, als auch in die tiefste Tiefe des unbewußten Inneren hinabzusteigen. Natürlich hängen Sprache und Kunst auch von Konventionen ab und sind mannigfachen Wandlungen unterworfen. Dies geht nicht nur aus der Vielfalt der Sprachen und Kunstweisen hervor, sondern auch aus den fortdauernden Umformungen und Richtungsänderungen des sprachlichen und künstlerischen Ausdrucksmaterials. Sprache und Kunst sind auch der Mode bzw. dem Zeitgeist unterworfen, eben deshalb weil sie mit Hilfe von Zeichen und Beispielen menschliche Zustände oder Absichten beschreiben und mitteilen wollen oder sollen, welche nicht direkt übertragbar sind. So reden sie in Bildern, Zeichen und Gleichnissen, sind Brauchtümer, Formeln oder auch Gewohnheiten. Es gilt für sie dasselbe, was für religiöse Bräuche und für die Konventionen einer Gesellschaft im Allgemeinen gilt: sie haben in erster Linie Bedeutung für diejenigen, welche Anhänger der betreffenden gesellschaftlichen oder politischen Ansichten oder Ausrichtungen sind. Man kann konform sein, oder auch nicht. Uneingeschränkt aber ist festzustellen, dass Symbole auf das Unbewusste eines jeden Individuums wirken, weil archetypische Bilder oder Codes damit bedient werden und kaum jemand es vermag, sich diesem Vorgang zu entziehen. 






Dienstag, 12. Juli 2016

Wissen | Schafgarbe - Achillea millefolium

http://aventin.blogspot.de/2016/07/wissen-schafgarbe-achillea-millefolium.html

Der Sage nach hat der heilkundige Kentaur Cheiron den griechischen Helden Achilles in die Heilkräfte der Schafgarbe eingeweiht. Dieser dürfte vor Troja reichlich Gelegenheit gehabt haben, die Wundheilungskräfte der Pflanze zu erproben. Jedenfalls trägt die Schafgarbe seitdem seinen Namen. 

Die Anwendung der Schafgarbe zur Wundheilung hat sich bis heute erhalten und konnte wissenschaftlich untermauert werden. Das etherische Öl enthält, neben anderen Bestandteilen, Azulen und wirkt entzündungshemmend, desinfizierend sowie blutstillend. Weitere Talente zeigt die Schafgarbe beim inneren Gebrauch als Tee. So wirkt sie als aromatisches Bittermittel bei Magen- und Darmbeschwerden und ihre krampflösenden Eigenschaften macht man sich bei Gallenbeschwerden und Frauenleiden zunutze.






Montag, 23. März 2015

Vom Wissen und Vergessen | Wahrnehmung | Henry D. Thoreau


Erst wenn wir all unser Wissen vergessen, beginnen wir, etwas zu wissen. Ich komme einem Gegenstand der Natur nicht um Haaresbreite näher, solange ich mir einbilde, eine Einführung eines Gelehrten dazu zu haben. 

Um zur totalen Wahrnehmung eines Gegenstandes zu gelangen, muss ich ihn zum tausendsten Mal als etwas völlig Fremdes in den Blick fassen. Wenn du die Farne kennenlernen willst, musst du deine Botanik vergessen. Du musst deine sogenannten Kenntnisse über sie loswerden. Kein einziger wissenschaftlicher Ausdruck, keine Unterscheidung nützt dir im geringsten, denn du möchtest ja etwas wahrnehmen und musst dich dem Gegenstand ganz unvoreingenommen nähern. Du musst dir bewusst sein, dass kein Ding deiner Vorstellung von ihm entspricht. Dein Zustand muss ein anderer sein als gewöhnlich. 

Dein größter Erfolg ist einfach die Wahrnehmung, dass es solche Dinge gibt. 







Samstag, 21. April 2012

Wahrheit und Lüge oder Für und Wider den guten Ton | Fontane


aventin.blogspot.com

Als es mit der Ming-Dynastie zur Neige ging und die siegreichen Mandschuheere schon in die Palast-Gärten von Peking eingedrungen waren, erschienen noch immer Boten und Abgesandte, die dem Kaiser von Siegen und wieder Siegen meldeten, weil es gegen den „Ton“ der guten Gesellschaft und des Hofes war, von Niederlagen zu sprechen. 


Oh, dieser gute Ton! 

Eine Stunde später war ein Reich zertrümmert und ein Thron gestürzt. Warum? Weil alles Geschraubte zur Lüge führt und alle Lüge zum Tod. 






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